| Der Schalldruck, Formelzeichen p,
ist in der Tontechnik und in der Akustik die wichtigste
Schallfeldgröße. Da die “Lautstärke” kann nicht gemessen werden! Was
physikalisch gemessen wird, ist der Schalldruck.
Die Geräusche werden unterschiedlich laut empfunden,
die einen konstanten Schalldruckpegel aufweisen, jedoch
unterschiedliche Frequenzen haben. Darum wurden verschiedene Filter
(dB(A) usw.) entwickelt, um auf dies den gemessenen Schalldruckpegel
dem gehörten Geräusch anzunähern. Der so in praxisgerechter
Entfernung gemessene und bewertete Schalldruckpegel wird mit der
logarithmischen Einheit dB(A) wiedergegeben.
Das Ohr des Menschen nimmt Frequenzen
zwischen 16 und 20.000 Hertz wahr. Am empfindichsten reagiert
es auf Frequenzen zwischen 500 und 5.000 Hertz, das ist der
Frequenzbereich der Sprache.
Ein normales Gespräch 50-60 Dezibel
Flüstergespräch circa 20 Dezibel
Konzert 100 Dezibel (nicht nur Rock-, sondern auch
Symphonie-Konzerte können "richtig laut" sein).
Autoverkehrslärm 70 Dezibel
Presslufthammer 115 Dezibel
Düsenmaschine 130 Dezibel
Die Angaben beziehen sich jeweils auf den Wert, der in unmittelbarer Nähe
der Geräuschquelle erreicht wird.
Bei Lärm mit 150 Dezibel kann eine halbe
Sekunde ausreichen, um taub zu werden. Bei 200 Dezibel reißt
zunächst das Trommelfell, möglicherweise sogar das
Lungengewebe.
Die Kennzeichnung des
Schalleistungspegels LWA ist ein Maß
für die gesamte Schallleistung, die eine Maschine (z.B. Rasenmäher)
nach allen Richtungen abstrahlt. |