|
Absolutdrucksensor |
| Sensor
zur Messung von Drücken, die im Vergleich zum Vakuum ausgewiesen
werden (pabs = 0 als Referenzpunkt). Jeder auf diesen Druck
bezogene Druck ist ein Absolutdruck. |
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absolute Wegmessung |
| Hier
beziehen sich alle Mess-Signale auf einen Nullpunkt der
Bewegungseinheit. |
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Aliasing |
Dieser
Effekt kann auftreten, wenn das zu messende Signal von einem
weiteren, höherfrequenten Signal überlagert wird. Dabei wird
durch die hohe Frequenz eine nicht vorhandene, tiefere
Frequenz vorgetäuscht. Um den Aliasingeffekt zu vermeiden
gilt:
f(Abtast) > 2·f(Signal
max.). |
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Amplitude |
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Schwingungsweite, Pulshöhe |
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Amplitudenmodulation (AM) |
Modulationsverfahren, bei dem die Amplitude einer Schwingung
zeitlich verändert wird. In der Messtechnik wird die
Amplitudenmodulation zur Fernübertragung von Mess-Signalen
benutzt.
Siehe auch Frequenzmodulation |
| |
| analog |
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Eigenschaft von Daten, die als stetig veränderbare physikalische
Größen gemessen und proportional zu einer physikalischen Größe
dargestellt werden, z. B bei Wege und Winkel. |
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analog/digital Wandler |
Funktionseinheit in Mess-Systemen, welche analoge Messgrößen in
digitale Signale umsetzt. Dabei werden die analogen Signale in
Digitalschritte zerlegt und gezählt bzw. codiert.
Siehe auch digital/analog Wandler |
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| Arbeit |
Wird ein
Körper durch eine Kraft auf einem bestimmten Weg verschoben, so
wird an diesem Körper Arbeit verrichtet. Unter Arbeit (W)
versteht man das Produkt aus Kraft und Weg. Arbeit = Kraft x
Weg.
W = F x s |
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Ausbreitungswiderstand |
|
Elektrischer Widerstand, der bei einem quaderförmigen
Si-Material zwischen einer punktförmig aufgesetzten Mess-Spitze
und einer rückseitigen Kontaktfläche gemessen wird. |
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Ausbreitungswiderstandssensor |
|
Halbleiter-Temperatursensor, dessen Prinzip dem Verfahren der
Dickenmessung leitender Schichten entspricht, indem man auf die
Schicht zwei Mess-Spitzen im Abstand a aufsetzt und den
Widerstand der leitenden Schicht zwischen den Spitzen ermittelt.
Der Widerstand dieser Schicht ist temperaturabhängig. Siehe auch
Ausbreitungswiderstand. |
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|
Ausgangsbereich |
| Auf der
Ausgangsseite des Messgeräts entspricht der Ausgangsbereich dem
Messbereich. Messgeräte lassen sich so
abgleichen, dass der Anfangswert und Endwert des
Ausgangsbereichs gewünschten Werten von Messanfang und Messende
entsprechen. Man stellt dabei also den Nullpunkt und die
Empfindlichkeit des Messgeräts ein. |
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Ausgangssignal |
| v(t)
Sichtbares oder hörbares Zeichen mit festgelegter Bedeutung. Die
Zeichen können analog oder digital sein. Siehe auch
Signalmodulation. |
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Beschleunigungssensor |
|
Sensor, der die Beschleunigungen feststellt, wobei die
Beschleunigungsmessung in eine Kraftmessung überführt
wird (bei bekannter Masse a = F/m) oder alternativ über
eine zeitabhängige Wegmessung (a = 2.s/t2 ). Die
Beschleunigungssensoren (B.) mit einseitig eingespannter
Messfeder und seismischer Masse am freien Ende, sind
auch für statische Messungen geeignet. Die Eigenfrequenz
solcher B. können bis 10 kHz betragen, wobei der
Arbeitsfrequenzbereich durch eine Dämpfung mit Silikonöl
erweitert wird. Die maximalen Messbereiche liegen bei
104 m/s. Induktive B. können z.B. so aufgebaut sein, daß
sich zwischen Gehäuse und seismischer Masse
Queranker-Differentialsensoren befinden. Man kann
auch den Piezo-Effekt ausnutzen. Die seismische
Masse übt infolge der Beschleunigung eine Kraft auf die
Piezoelemente aus, wodurch an deren Oberfläche
elektrische Ladungen entstehen. Daraus werden dann der
Beschleunigung proportionale Mess-Spannungen gewonnen.
Diese Beschleunigungssensoren sind allerdings für
statische Messungen nur bedingt geeignet. |
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Biegebalkensensor |
|
Druck-(Kraft-)Sensor auf der Basis eines Biegekörpers,
der sich unter der Last F verformt und dessen
Formänderung erfaßt wird. In der Mikromechanik wird der
Biegebalkensensor aus monokristallinem Silizium
herausgearbeitet. Bei Durchbiegung entsteht hier durch
den piezoresistiven Effekt ein Signal.
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binär |
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aus 2 Teilen bestehend, zwei Werte annehmend, meist in
der DV verwendet, innerhalb des Binärsystems die Zeichen
0 oder 1 (aus oder ein). |
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Brückenschaltung |
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siehe Wheatstonesche Brückenschaltung |
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siehe Thomson-Brücke |
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Bürde |
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Sie kennzeichnet den Energiestrom am Ausgang eines
Messgeräts. Als elektrische Bürde gibt man i.a.den Wert
des am Ausgang angeschlossenen Widerstands an. Die Bürde
ist eine Einflussgröße. |
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Curie-Temperatur |
|
Temperatur (Curie-Punkt), bei deren Überschreitung
ferromagnetische Stoffe plötzlich ihren Ferromagnetismus
verlieren und somit paramagnetisch werden. Der Curie-Punkt ist
materialabhängig unterschiedlich. Dieser Effekt ist ein
Phasenübergang zweiter Art, der nicht mit spontanen Änderungen
von innerer Energie und Dichte einhergeht. |
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| D |
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Dehnungsmeßstreifen
DMS-Sensor.
Ohmscher Dehnungssensor aus feinem metallischem
Widerstandsmaterial. Er wird auf einen Verformungskörper
aufgeklebt und verändert unter Belastung (Dehnung, Stauchung)
seinen Widerstand. Reckt man den Leiter, wird er länger und
dünner und sein Widerstand steigt an. Die Dehnungsmeßstreifen
werden vor allem für Kraftsensoren verwendet. Mit der Länge L,
dem Querschnitt A und dem spezifischen Widerstand p folgt für
den Widerstand R = p.L/A.
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diametral |
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gegenüberliegend, entgegengesetzt. |
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Dichte |
Körper mit gleichem Volumen besitzen, wenn sie aus
verschiedenem Material bestehen, verschiedene Masse. Das
Verhältnis der Masse eines Körpers zu seinem Volumen
bezeichnet man als Dichte.
Dichte = Masse / Volumen. |
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Differenzdrucksensor |
|
Drucksensor, der zwei Absolutdrücke p1 und p2 erfaßt und
miteinander vergleicht. Die Meßgröße wird als
Differenzdruck (p1 - p2) bezeichnet. Der
Differenzdrucksensor kann aus zwei Meßkammern bestehen,
die durch eine Membran hermetisch voneinander getrennt
sind. Die Auslenkung der Membran ist dann ein Maß für
die Größe des Differenzdruckes. |
Digitale
Messtechnik: Die Messtechnik kann nach verschiedenen
Gesichtspunkten gegliedert werden. Eine Möglichkeit besteht in
der Unterscheidung nach analoger oder digitaler Messtechnik.
Spezifische Teilgebiete der digitalen Messtechnik sind ihre
Messmethode, die Informationsdarstellung und die Gerätetechnik.
DKD: Im Deutschen
Kalibrierdienst sind meßtechnische Laboratorien
zusammengeschlossen, die eine
Akkreditierung für eine bestimmte Meßgröße haben. Sie haben
eine hohe meßtechnische Kompetenz.
Ein DKD-akkreditieres Laboratorium hat das Recht, international
anerkannte
Kalibrierzertifikate für diese Meßgröße zu erstellen. Die
Kalibrierzertifikate nach DKD sind in vielen Ländern der
Erde gültig, beispielsweise in der gesamten Europäischen Union.
Weitere Informationen
DKD-Partnerschaft KERN: KERN
bietet Waagen- Fachunternehmen die Möglichkeit,
DKD-Kalibrierzertifikate für elek- tronische Waagen im
Unterauftrag von KERN ihren eigenen Kunden anzubieten. Die
Datenaufnahme vor Ort erfolgt hierbei durch das Fachunternehmen.
Das Kalibrier- zertifikat wird auf dieser Datenbasis von KERN
ausgestellt. Voraussetzung hierfür sind der Abschluß von
Verträgen, Schulung, Prüfmittelüberwachung, sowie Begutachtung
des Fachunternehmens. Das Fachunternehmen verpflichtet sich,
genau den von KERN vorgegebenen Kriterien zu folgen.
|
Drehmoment |
Wirkt eine Kraft auf einen drehbaren starren Körper, so
erzeugt sie ein Drehmoment.
Unter einem Drehmoment versteht man das Produkt aus
einer Kraft und dem senkrechten Abstand ihrer
Wirkungslinie vom Drehpunkt. Die Einheit für das
Drehmoment ist Newtonmeter (Nm). |
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Drehmomentsensor |
Sensor, der die Wirkung eines Drehmomentes auf
einen Verformungskörper feststellt (Torsionswinkel)
oder der direkt nach dem magnetoelastischen
Prinzip arbeitet. Der im Momentenfluß liegende
Teil des Sensors muß frei drehbar sein. Die
größten Verformungen treten unter einem Winkel
von 45º zur Wellenachse auf. Damit ist es
günstig, die Dehnungsmeßstreifen (DMS) in
gleichem Winkel aufzubringen. Die DMS werden
dann in einer Wheatstoneschen
Brückenschaltung ausgewertet. Unter dem
Einfluß eines Drehmoments wird eine Welle auf
Torsion (Verdrehung) beansprucht. Aus dem
Torsionswinkel a, gemessen zwischen 2
Inkrementalscheiben, ergibt sich dann eine
Aussage über die Größe des übertragenen
Drehmoments.
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Drehspulmesswerk |
|
Ein solches Messwerk besteht haupsächlich aus
einem Dauermagnet und einer beweglichen Spule,
die vom Mess-Strom durchflossen wird. Dabei wird
die Spule selbst magnetisch und richtet sich im
Feld des Dauermagneten aus. Diese Ausrichtung
kann mit einem Zeiger sichtbar gemacht werden. |
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Drehzahlmessung |
|
Feststellen der Umdrehungsfrequenzen rotierender Körper
mit Geräten, die als Tachometer bezeichnet werden. Dazu
können mechanische (Fliehkraftprinzip),
photoelektrische, magnetische und induktive Geber so wie
zählende Verfahren eingesetzt werden. |
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Drehzahlsensor |
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Sensor zur Erfassung der Drehzahl rotierender Bauteile,
z. B. einer Maschinenspindel, Motorhauptwelle usw. Siehe
auch - Drehzahlmessung |
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Drift |
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Verändert sich das Bezugsniveau einer Messung (z.B. der
Nullpunkt eines Messgeräts) über einen längeren Zeitraum
und ohne äußere Einflüsse, so spricht man von Drift. |
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Drucksensor |
|
Sensor zum Messen von Drücken, die als Relativ-,
Absolutdruck- und Differenzdrucksensor
ausgelegt sein können. Als Sensormaterial kommen
Silizium, Keramik, Metall und Quarz in Frage. Nach den
Ausführungsformen kann in Prozeßsensoren,
Einfachsensoren und Sensorkomponeten unterschieden
werden. Zur Erfassung der Meßgröße werden verschiedene
physikalische Effekte ausgenutzt, z.B. Drucksensor
piezoresistiver, Drucksensor frequenzanaloger,
Drucksensor mit Hallelement, Drucksensor
kapazitiver und Drucksensor monolithischer.
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Dünnfilmsensor |
|
Sensoren, die im Dünnschichtverfahren hergestellt
werden. Dazu gehören z.B. druckempfindliche
Widerstandsschichten, piezoelektrische Schichten,
magnetoresistive Schichten und temperaturempfindliche
Widerstandsschichten. |
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Dünnschichtverfahren |
|
Eine Technik, bei der auf ein Trägermaterial sehr dünne
Schichten aus anderen Materialien aufgebracht werden
(z.B. durch Aufdampfen oder Sputtern). Die Schichtdicken
betragen dabei zwischen 0,1µm bis hin zu einigen µm.
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Duplexelement |
|
Ein Sensorelement, welches abwechselnd als
emittierendes oder sensitives Element betrieben
wird. |
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Durchflussmessung |
Bestimmung der Durchflußgeschwindigkeit von Gasen und
Flüssigkeiten. Die dazu eingesetzten Sensoren arbeiten
alle indirekt, d.h. sie messen primär andere Größen, aus
denen dann auf die Geschwindigkeit rückgeschlossen wird.
In der älteren Methode wird ein Flügelrad verwendet, das
durch die Strömung in Drehung versetzt wird. In diesem
Fall wird die Drehzahl ausgewertet.
Siehe auch Durchflußmessung, |
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| E |
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EA: European cooperation for
Accreditation (früher WECC bzw. EAL). Regelt die internationale
gegenseitige Anerkennung von DKD-Zertifikaten
Eichwert e: Maß für
die Eich-Toleranz, je nach Waage meist zwischen 1 und 10 d.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV):
Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung
(hier Waage), in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu
funktionieren und dabei diese Umgebung, zu der auch andere Einrichtungen
gehören, nicht unzulässig zu beeinflussen. Eichfähige Waagen müssen
Forderungen verschiedener IEC-Normen einhalten, je nach Einsatz- und
Anwendungsgebiet.
Erdanziehung: Ist von erheblichem Einfluß auf genaue elektronische
Waagen. Da ihre Stärke an jedem Ort der Erde verschieden ist, müssen
Waagen standortabhängig >>
justiert
werden.
|
elektrolytischer Neigungssensor |
| Sensor
zur Winkelmessung, bei dem der elektrische Widerstand von
Flüssigkeiten mit Hilfe eintauchender Elektroden gemessen wird.
In waagrechter Stellung des Neigungssensors sind die Widerstände
R3 und R4 gleich groß, weshalb die Ausgangsspannung Null ist.
Wird der Neigungssensor gekippt, ist das Gleichgewicht gestört
und die Ausgangsspannung ändert sich linear zum Neigungswinkel.
Auflösung und Empfindlichkeit sind besser als 1 Winkelminute.
|
| |
|
elastostatischer Kraftsensor |
| Sensor
zur Messung axialer Preßkräfte, die über ein
Kolben-Zylinder-System auf einen hutförmigen Sensorkörper aus
Aluminiumoxydkeramik (AL2O3) wirken. Dazu wurde eine
DMS-Widerstandsbrücke in Dickschichttechnologie aufgebracht.
Kolben und Zylinder sind durch Vulkanisieren über ein
Elastometer fest miteinander verbunden. Es wird nur die axiale
Kraftkomponente FN gemessen. Dieser Kraftsensor läßt sich z. B.
für Wägezellen, zur Lastermittlung in Fahrzeugen und
Brückenlagern sowie zur Radlastbestimmung verwenden.
|
|
|
Elementarsensor |
|
Bezeichnung für das eigentliche primäre Wandlungselement
zwischen einer nichtelektrischen Messgröße und einem elektrisch
verwertbaren Signal. Der Elementarsensor stellt die
Schnittstelle zwischen dem zu sensierenden Medium und der
Elektronik dar. |
| |
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emittierendes Sensorelement |
| Es
wandelt ein elektrisches Hilfssignal in ein zur Erfassung der
Messgröße geeignetes nichtelektrisches Hilfssignal um.
|
|
|
Empfindlichkeitsfehler |
| Er ist
die Abweichung der gemessenen Empfindlichkeit von der
Nennempfindlichkeit. Bei Verstärkern heißt dieser Fehler
Verstärkungsfehler. Die Fehlerangabe wird auf die Differenz
zwischen Messwert und Messanfang bezogen. |
|
|
Energie |
| Jede an
einem Körper verrichtete Arbeit vergrößert
dessen Energie und versetzt ihn in die Lage, seinerseits Arbeit
zu verrichten. Unter Energie (W) versteht man die Fähigkeit
eines Körpers, Arbeit zu verrichten. Man spricht auch von
"Arbeitsvermögen". Energie wird in Joule (J), Newtonmeter (Nm)
oder Wattsekunden (Ws) angegeben. |
|
|
Entfernungssensor |
Er
erkennt berührungslos den Abstand zu einem bestimmten Zielpunkt.
Das kann z.B. durch die Laufzeitmessung von Schall,
elektromagnetischen Wellen oder Licht (insb. Laserlicht)
geschehen.
Weitere Verfahren sind die Stereobetrachtung und die
Triangulation. |
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| F |
 |
|
|
G |
 |
|
Gleichrichtung
Umwandeln einer
Wechselgröße in eine Gleichgröße. Sie erfolgt durch den Einsatz von
nichtlinearen Widerständen mit richtungsabhängigem Widerstandverlauf
überwiegend mit Halbleiterdioden und Tyhristoren.
Grenzflächentemperatursensor
Sensor zur
Temperaturmessung auf Siliziumbasis, der die Temperaturabhängigkeit des
Ladungsträgertransportes durch die in Flußrichtung betriebene
pn-Grenzflächen von Dioden, Transistoren oder Transistorkombinationen
ausnutzt oder auf der Änderung der Grenzflächenpolarisation von
MOS-Kondensatoren bei Wechselstrombelastung beruht. Die Anwendung kann
im Temperaturbereich von etwa -40°C bis 150 °C erfolgen, bei
Genauigkeiten von etwa 1º.
|
| H |
 |
|
Hysteresefehler
Er bezeichnet
die maximale Abweichung der Messwerte, die man erhält, wenn man
den gleichen Wert der Messgröße einmal von kleineren Werten her,
einmal von größeren Werten her einstellt. |
|
| I |
 |
Inkrement
Messquant, kleiner
Zuwachs. In der Digitalmesstechnik werden die Messwerte bei der
Quantisierung in meist gleichgroße Inkremente aufgeteilt, die danach
weiter verarbeitet werden.
IP Schutznormen
- Systeme in schwierigen Umweltbedingungen -
Weitere Informationen
ISO 9000ff:
Qualitätsmanagement-System, in Form einer DIN-Norm zur
Qualitäts-Sicherung in einem Unternehmen. Komplette Bezeichnung DIN EN
ISO 9000ff-
Weitere Informationen
ISO/GLPP-Protokollierung:
In Qualitätssicherungssystemen werden Ausdrucke von Wägeergebnissen
(Rohwerte) sowie Aus- drucke der korrekten Waagenjustierung unter Angabe
von Datum und Uhrzeit, sowie der Waagen- Identifikation verlangt. Am
einfachsten über angeschlossenen Drucker möglich.
|
|
J |
 |
Joule
Einheit der
Arbeit. 1Joule (J) = 1N x 1m
Justieren: Exaktes
Einstellen einer Meßgröße eines Meßgerätes (z.B.Waage) durch einen
fachmännischen Eingriff in das Meßsystem.
|
| K |
 |
Kalibrieren:
Feststellen der Richtigkeit einer Meßgröße eines Meßgerätes (z.B. Waage)
ohne Eingriff in das Meßsystem. Beispiel: Prüfen einer Waage durch
Auflegen eines
Prüfgewichtes. Der Begriff Kalibrieren wurde früher auch für das
Justieren
verwendet.
Kalibrierschein oder
Kalibrierzertifikat: Dokumentiert die meßtechnischen Eigenschaften
einer Waage oder eines Gewichtes, sowie die Rückführbarkeit auf das
nationale Normal. Gegen Mehrpreis.
Kapazitätsanzeige:
Ein ansteigendes Leuchtband im Display einer Waage zeigt den belegten
und noch verfügbaren Wägebereich an. Schützt vor unbeabsichtigter
Überschreitung des Wägebereiches.
Konformitätsbescheinigung: Die Übereinstimmung von eichfähigen
Waagen mit der
Bauartzulassung wird vom Eichamt (Benannte Stelle) durch die
Ausstellung der Konformitätsbescheinigung im Zuge der Eichung
dokumentiert.
Konformitätserklärung:
Die Konformitätserklärung dokumentiert, daß ein Erzeugnis den
EG-Richtlinien entspricht. Bei elektronischen Waagen immer in Verbindung
mit dem CE-Kennzeichen. Die Konformitätserklärung ist bei KERN in der
Bedienungsanleitung abgedruckt.
|
| L |
 |
LCD-Anzeige (Liquid Cristal Display):
Bauelement für die digitale Gewichtsanzeige. In der
Flüssigkristall-Anzeige wird die strukturbedingte Leitfähigkeit von
Flüssigkristallen ausgenützt. Die LCD- Anzeige ist nicht
selbstleuchtend.
LED-Anzeige (Light Emitting Diode):
Bauelement für die digitale Gewichtsanzeige. Es wird die eigene
Leuchtkraft von Leuchtdioden bzw. Lumineszensdioden ausgenützt. Die
LED-Anzeige ist selbstleuchtend.
Linearität / Richtigkeit: Größte
Abweichung der Gewichtsanzeige zum Wert des
Prüfgewichts nach Plus und Minus über den gesamten
Wägebereich.
Obergrenze +/- 3 d. Qualitätsmerkmal.
Luftauftrieb: Jeder Körper erfährt
in Luft einen Auftrieb (Gewichtsverlust), der bei sehr genauen Wägungen
nicht vernachlässigbar ist.
Um ihn in der Praxis zu neutralisieren, ist der
Konventionelle Wägewert eingeführt worden. Der Luftauftrieb muß
allerdings bei der
Masse
eines Körpers, berücksichtigt werden. |
| M |
 |
Masse: Die Masse eines Körpers ist
eine physikalische Größe. Sie ist ein Maß für die Trägheits- wirkung
gegenüber einer Geschwindigkeitsänderung, wie auch die Anziehung auf
andere Körper. Die Masse ist immer gleich, ungeachtet der
Erdanziehung und dem
Luftauftrieb Für die Masse gilt ebenfalls die metrische Einheit
"Kilogramm"
Messbereich:
Der Messbereich ist der bereich von
Messwerten der Messgröße, in dem vorgegebene Fehlergrenzen nicht
überschritten werden. Erwird begrenzt durch Anfangswert und Endwert
(z.B. Mindestlast und Höchstlast bei Waagen).
Messfehler
Messfehler ist
der Sammelbegriff für alle Abweichungen eines durch Messen
gewonnenen Wertes einer Größe von einem als richtig geltenden Wert.
Unter den Messfehler fallen u.a. folgende Fehler: Grobe,
systematische und zufällige Fehler.
Messergebnis:
Das Messergebnis ist der ermittelte
Wert der interessierenden Messgröße; es wird aus einem oder mehreren
Messwerten einer einzelnen Messgröße mit Hilfe einer vorgegebenen
Beziehung erhalten. Im einfachsten Fall kann ein einzelner Messwert
bereits als Messergebnis darstellen. Ein Messergebnis ist nur
vollständig mit der Angabe der Messunsicherheiten des Messwertes.
Metrologie: Lehre vom Messen, den
Maßeinheiten und den Meßsystemen. Bei Waagen insbesondere im
Zusammenhang mit dem Eichwesen gebräuchlich. Siehe auch >>
OIML
Mindestlast Min: Untere Grenze des
eichfähigen Wägebereiches. Sie ist auf dem Eichschild vermerkt. Die
Funktion der Waage ist auch unterhalb der Mindestlast gegeben.
|
| N |
 |
Newton: Die Einheit Newton (N) ist
die Krafteinheit im internationalen Einheitensystem (SI). Sie ist die
Kraft, die einen Körper der
Masse 1
kg um 1m/sec² beschleunigt. KERN stellt auch Gewichte her, die nach N
justiert sind, Beispiel: Haken- u. Schlitzgewichte |
| O |
 |
|
Ohmsches Gesetz |
| In einem
Leiter ist die Stromstärke der Spannung
direkt und dem Widerstand umgekehrt
proportional zugeordnet. R = U / I |
| |
Offset |
|
Gleichmäßige, konstante Abweichung vom wahren Messwert. |
| |
|
| P |
 |
PTB: Physikalisch Technische
Bundesanstalt in Braunschweig. Diese Bundesbehörde ist zuständig
für das gesetzliche Meßwesen
OIML in
Deutschland. Bei Waagen regelt sie das Eichwesen.
|
|
|
| R |
 |
Rekalibrieren: Periodisches
Nachmessen eines Meß-/ Prüfmittels (z.B. Waagen / Gewichte) zur
Überwachung seiner Richtigkeit.
Reproduzierbarkeit:
(Standardabweichung) Maß der Übereinstimmung bei Wiederholungsmessungen
(z.B. Waage) unter denselben Bedingungen. Meist 1 d oder kleiner.
Qualitätsmerkmal.
RS-Schnittstelle: >>
Datenschnittstelle.
Rückführbarkeit auf das nationale
Normal: Die Norm ISO 9000 verlangt, daß alle Prüfmittel (z.B.
Gewichte) mit dem amtlichen Normal gemäß defi- nierter Toleranz
übereinstimmen. Siehe auch >>
Internationaler Kilogramm-Prototyp
|
|
Skalen:
Eine Strichskala ist die
Aufeinanderfolge von Teilstrichen auf einem Skalenträger. Eine
Ziffernskala ist die Folge von Ziffern auf einem Skalenträger, wobei
meist nur die abzulesenden Ziffer sichtbar ist.
Schutzart IP: Je höher die Nummer, desto weniger dringt Staub
und Spritzwasser in ein Waagengehäuse ein. IP 54 ist bei höherwertigen
Waagen Standard.
Seebeck-Effekt
Zwischen zwei
Kontaktstellen, z. B. Lötstellen von Leitern (Kupfer und Konstantan,
Platin-Rhodium und Platin u. a.) oder Halbleitern entsteht eine
Temperaturspannung, deren Größe von der Temperaturdifferenz zwischen den
Verbindungsstellen abhängt.
Spektraldensitometrie:
Die Spektraldensitometrie ist ein elektrooptisches Messverfahren, das
die ursprünglich getrennt entwickelten und angewendeten Verfahren der
Farbmessung und der Farbdichte-Messung in sich vereint. Die dafür
geschaffene Messgeräteklasse, das Spektraldensitometer, vereint geräte-
und anwendungstechnisch die bisherigen Messgeräteklassen
Spektralfotometer und Farbdensitometer.
|
| T |
 |
Teilung: Bei der
digitalanzeigenden Waage ist sie mit der >>
Ablesbarkeit
d identisch. Bei der mechanischen Waage versteht man hierunter den
kleinsten Gewichtswert auf einer Skala, bestehend aus Teilstrichen und
Ziffern, die mittels Zeiger oder Index abgelesen wird.
Die in Masseneinheiten ausgedrückte
Differenz zweier aufeinanderfolgender angezeigter Zahlenwerte.
Temperaturbereich: Bereich, in
welchem eine geeichte Waage benutzt werden darf. Er ist auf dem
Kennzeichnungs- schild angegeben. Bei Über- oder Unterschreitung sind
Meßfehler möglich.
Toleranz eines Meßgerätes: Jedes
Meßgerät hat eine physikalisch bedingte Anzeigentoleranz Die Toleranz
definiert die größte, zulässige Abweichung der Anzeige nach Plus und
Minus.
Siehe auch >>
Fehlergrenzen
|
|
|
Überlastbereich
(eines Messgeräts)
Eine Belastung des
Messgeräts durch Eingangs-, Ausgangs-, oder Einflussgrößen im
Überlastbereich ist zulässig und hat keine bleibenden Änderungen der
Messeigenschaften zur Folge; eine Gewähr für das Einhalten bestimmter
Messeigenschaften besteht jedoch nicht. Das Überschreiten der
Überlastgrenzen kann zu bleibenden Änderungen oder zur Zerstörung
führen.
|
|
Validierung: Dokumentierter
Nachweis, daß ein Prozess oder Verfahren mit hoher Sicherheit geeignet
ist, eine spezifische Aufgabe zu erfüllen.
Verifizierung: Dokumentierter
Nachweis, daß eine festgelegte Anforderung erfüllt ist.
Verkehrsfehlergrenzen: Diese
betragen das Doppelte der >>
Fehlergrenzen einer Waage bei der Ersteichung (Ersteich-
fehlergrenzen). Sie sind die zulässigen Abweichungen beim Gebrauch einer
Waage nach Plus und Minus. |
| W |
 |
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| Z |
 |
|
Zertifikat: >>
Kalibrierschein
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: Die Zertifizierung wird
ausgesprochen, wenn z. B. ein Betrieb den Nachweis erbringt, daß
er alle Anforderungen des Qualitäts-Managements-Systems nach DIN
EN ISO 9001 umgesetzt hat.
Er erhält nach erfolgreichem Abschluß mehrerer Audits ein
Zertifikat gemäß dem Qualitäts- Managements-Systems DIN EN ISO
9001.
Dieses Zertifikat hat eine völlig andere Bedeutung, als ein
DKD-Kalibrierzertifikat, welches die meßtechnischen
Eigenschaften eines Meßgerätes (z. B. einer Waage oder eines
Gewichtsstückes) bescheinigt.
Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist auch nicht identisch
mit der
Akkreditierung, da heirmit keine Aussagen mit international
anerkannter Wirkung verbunden sind.
Zeitfehler:
Als Zeitfehler werden in der Astrometrie und Geodäsie die
zufälligen und systematischen Fehler der Zeitmessung bezeichnet.
Sie spielen eine besondere Rolle bei Messungen nach Gestirnen
und nach Erdsatelliten, weil sie - etwa bei der astronomischen
Längenbestimmung - im vollen Ausmaß in das Ergebnis eingehen. |
|